Das Kategoriesystem von SOT:

Kategorie 1 beschäftigt sich hauptsächlich mit den atemabhängigen Bewegungen des Kreuzbeins und des Hinterhauptbeins. Im speziellen geht es hier um die Gelenkfläche des ISG (Ilio-Sakral-Gelenk) selbst. Diese Bewegung ist hier gestört und führt zu einer Unterversorgung und Störung, in der das Gehirn und das Rückenmark umspülenden nährstoffreichen Gehirnflüssigkeit (Liquor).

Kategorie 2 beschreibt eine Überbeweglichkeit, Verrenkung oder Instabilität des Kreuzdarmbeingelenkes (ISG). Diese führt zu einer eingeschränkten funktionalen Kette zwischen dem Kreuzbein und der Beckenschaufel. Betroffene der Kategorie 2 haben häufig muskuläre Einschränkungen des unteren Rückens, welche die Knie, Schultern, Nacken und Kiefergelenke beeinflussen können.

Kategorie 3 geht häufig einher mit heftigen Rückenschmerzen, Ischiasbeschwerden oder Bandscheibenvorfällen. Betroffene stehen häufig in einer seitlichen Schonhaltung. Aufrecht stehen, Husten oder Niesen sind schmerzhaft. In extremen Fällen können Taubheit oder Muskelschwäche der Beine auftreten.


Diese drei Kategorien haben jeweils eigene Indikatoren und spezifische Korrekturen. Vorher-/Nachher-Tests ermöglichen zu bestimmen, ob und welche Behandlung der Mensch benötigt, und ob die Behandlung erfolgreich war.

Ziel ist es, die Betroffenen aus den Kategorien 2 und 3 in die Kategorie 1 zurück zu führen. Die Kategorie 1 ist die, in der sich der Mensch normalerweise befindet. Dabei kommt es nur darauf an, wie organisiert oder chaotisch sich diese zeigt.

Eine Liste mit typischen Symptomen, finden Sie auf der rechten Seite.

Ursachenzone der Kategorie 3. Die LWS, das Kreuzbein und die beiden Beckenschaufeln als funktionelle Einheit. Siesollten idealerweise beweglich und zueinander ausgerichtet sein.

Die Entstehung von SOT:

Die Sacro-Occipital Technique (SOT) wurde von Major Bertrand DeJarnette entwickelt. Nach einem Unfall in seinem Beruf als Ingenieur bei Ford, studierte er in den 1920er Jahren um sowohl Chiropraktor als auch Osteopath zu werden. Er wollte mehr als simple Wirbeljustierungen anwenden und entwickelte Wege, die Schädelknochen, das Becken, die Arme und Beine, sowie die Organe zu justieren. Seine Forschung führte zu der Entdeckung von Blockademustern im gesamten Körper, nicht nur an einzelnen Stellen. Den größten Zusammenhang sah er im Zusammenspiel des Kreuzbein (sacrum) und des Hinterhauptsbeins (occiput), daher nannte er seine Technik „Sacro-Occipital Technique“. 

Typisches Erscheinungsbild eines Ungleichgewichtes aus der Hüfte. Die Ausgleichsarbeit (Kompensation) des Körpers, versucht die Situation im Becken, an anderen Stellen im Körper zu korrigieren. 

Der fragilste oberste Teil unserer Wirbelsäule. Oft spüren wir an der HWS die Kompensationsarbeit des Körpers besonders stark.

Kopf und Nacken

Kopfschmerzen, Migräne

Kiefergelenkbeschwerden

Schleudertrauma CWS (chronisch)

Verspannte Nacken- und Halsmuskulatur

Blockaden beim Kopfdrehen

Ohrenrauschen, Tinnitus

Schwindel, Gleichgewichtsstörungen

Schlaflosigkeit, Nervosität, Reizbarkeit

 Schultern und Arme

Frozen-Shoulder, Impingement Syndrom

Schulter- Arm- und Handschmerzen

Tennis- und Golferarm

Karpaltunnelsyndrom

Kälte- kribbeln oder Taubheitsgefühl an  Armen, Händen und Fingern


Rumpf und Beine

Allgemeine Kreuz- Lenden- und  Beinschmerzen

Brustenge, Stechen am Brustbein, Rippenstechen

Beckenschiefstand, ISG Blockaden

Beinlängendifferenz (auch als Indikator)

Hexenschuss, Ischialgie

Seitliche Hüft- und Hüftgelenkschmerzen

Kälte- kribbeln oder Taubheitsgefühl an Hüfte und Beinen

Oberschenkel- und Leistenschmerzen

Schmerzen an Knie, Knöchel, Fuss und Sprunggelenken

Schmerzen beim Sitzen, Liegen oder Husten

Falls Sie im Besitz aktueller Unterlagen wie Röntgen-, MRT oder CT-Bilder sind, die die aktuelle Symptomatik betreffen, dürfen Sie diese gerne mitbringen!